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Palmenbrauchtum

Auch heuer trafen sich die Erstkommunikanten am Samstag vor dem Palmsonntag mit ihren Helfern bei der Mittelschule zum Palmen binden.
Am Sonntag trugen dann die Kinder mit Stolz ihre Palmen zur Volksschule, wo auf dem Vorplatz die Palmweihe durch unseren Pfarrer erfolgte. Anschließende wurden die Palmen in einer kleinen Prozession in die Kirche getragen, wo die Messfeier stattfand.

Brauchtum zum Palmsonntag
Am Palmsonntag, auch Passionssonntag genannt, wird im Gottesdienst des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht, dem die Menschen mit Palmzweigen in den Händen zujubelten. Deshalb werden an diesem Tag die Palmen geweiht.

Da im alpenländischen Raum keine Palmen wachsen, werden bei uns Zweigen von anderen Sträuchern, wie z.B. Weiden, Buchsbaum, Thujen u.a. zum Binden der Palmbuschen verwendet, die auch mit Äpfeln und bunten Bändern geschmückt werden.
Geweihte Palmbuschen symbolisieren das Leben und sollen an Christus erinnern, sie bringen Segen für Haus und Flur und sollen vor Unwettern und Hagelschlag schützen. So wurden früher bei nahenden Gewittern Zweige des Palmbuschens in Ofen verbrannt.

Ein leider fast vergessener Brauch ist das Verbrennen der Palmen des Vorjahres. In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wurden auf dem Feld oder im Hausgarten die Palmen verbrannt. Die Bauern erhofften sich davon eine gute Ernte.
Heute kann man diesen Brauch leider nur noch vereinzelt beobachten.