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Mostseminar - Wie gelingt ein guter Most?

Most ist schon seit längerem Kultgetränk im Ländle. Der Andrang zum Seminar am Sa. 1.9.2018, das in die Geheimnisse der Herstellung einweihte, war groß, und die acht Plätze waren schnell ausgebucht. Den ganzen Nachmittag drehte ich alles um Äpfel, Öchsle, Säuregehalt und verschiedene Arten der Pressungen.

„So ein Seminar für den Hausgebrauch gibt es bei uns im Ländle nicht. In der Landwirtschaftsschule kann der Lehrgang zum Sommelier gemacht werden, dieser ist aber sehr aufwendig“, erklärt Seminarleiter Norbert Frick.

Frontalunterricht ist bei Schülern nicht die beliebteste Unterrichtsform, das weiß auch Frick, aber um guten Most herzustellen, muss man die Grundlagen kennen. Als leidenschaftlicher Moster mit 30jähriger Erfahrung weiß er, wovon er spricht. Aber seine lockeren Sprüche und Anekdoten sorgten dafür, dass der Frontalunterricht nicht langweilig wurde.

Äpfel oder Birnen? Hygiene, Arten der Pressung – damit ging der Samstagnachmittag los. Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmer auf die Probe gestellt und durften verschiedene Moste probieren. Das Ergebnis war eindeutig. Alle konnten den „besseren“ Most sofort herausschmecken.

„Gerade in unserer Zeit ist es wichtig mit Obst und Gemüse sorgsam umzugehen und zu verwerten, es ist schade, wenn Äpfel am Boden verfaulen“, so Guntram Mündle vom Obst- und Gartenbauverein Sulz-Röthis. LOA

©Birgit Loacker