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Maiandacht des Seniorenbundes Sulz-Röthis in der Wallfahrtskirche Bildstein

62 Senioren und Seniorinnen hielten am 23. Mai mit Pfarrer Paul Burtscher in der barocken, kürzlich renovierten Wallfahrtskirche in Bildstein eine Maiandacht.

Pfarrer Paul Burtscher erklärte uns in seiner lebhaften Art die Ergebnisse der jüngsten Renovierung und  die neu entdeckten Schätze:  der schwarze Granitboden mit den aus Messing eingelegten Buchstaben W-O-R-T und deren symbolhafte Bedeutung, der Altar als Mitte der Eucharistiefeier, die 15 bemalte Rosenkranztafeln aus dem Jahr 1790, sowie 13 Silbertafeln aus dem Jahr 1702. Das Gnadenbild ist ins Zentrum der Apsis gerückt und schafft mit dem neuen Tabernakel eine Atmosphäre der Andacht. Der Taufstein mit der als Buch gestalteten Abdeckung zur Rechten und die Pietà zur Linken stellen den Gegensatz von Leben und Tod dar.
Paul Burtscher verriet uns, dass die Wallfahrtkirche Bildstein in Kürze zur “Basilika“ erhoben wird.
Das Trio Luggi, Herbert und Helmut umrahmten die anschließende Maiandacht mit bekannten Marienliedern. Valentine, Paula und Reinelde trugen eine Marienlitanei vor. Nach dem Rosenkranzgesätz „den du o Jungfrau von Heiligen Geist empfangen hast, traten wir in den Altarraum zum Gnadenbild und sangen das Lied: „Wir ziehn zu Mutter der Gnaden“. Paul Burtscher wies auf den Mantel  der Gottesmutter  hin. Dieser ist in drei Farben bemalt: Rot weist auf das Irdische hin, Blau und Gold auf das Himmlische. Maria ist die irdische Mutter Jesu und zugleich die Mutter Gottes und die himmlische Mutter aller Gläubigen.
Die Führung und die Andacht in der Kirche kann man als Erholung für Geist und Seele bezeichnen, als Oase der Besinnung und des Gebetes, als „Seelen-Wellness“. Der Nachmittag klang im Gasthaus Kreuz aus, wo wir bei angenehm warmem Wetter eine Jause einnahmen.