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Forstwirtschaftliche Maßnahmen im Sulner Auwald

Eschentriebsterben

Das Eschentriebsterben hat die heimische Esche voll erfasst, und verursacht erhebliche Schäden im Auwald der Gemeinde Sulz.

Eine geregelte Forstwirtschaft mit dieser wertvollen Baumart ist aktuell kaum mehr möglich.
Es handelt sich dabei um eine invasive Pilzerkrankung aus dem asiatischen Raum.

Die heimische Esche besitzt keine Immunität gegen diesen bisher unbekannten Erreger.
Befallene Bäume aller Altersklassen sterben großteils ab. Für Waldbesucher besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch abbrechende Äste oder umstürzende Bäume.

Aktuell sind immer wieder Eschen ohne besondere äußere Einwirkungen umgestürzt. Da es sich beim gesamten Auwaldgebiet um ein beliebtes – stark frequentiertes Naherholungsgebiet handelt, besteht für die Gemeinde Sulz dringender Handlungsbedarf.

Aus diesem Grund ist es notwendig, dass im Wintermonat Februar entlang des Frutzdammes im Bereich der alten Eisenbahnbrücke zahlreiche stark befallene Eschen aus Sicherheitsgründen entfernt werden.

Die durch die Nutzung entstehende Schlagfläche wird durch eine Bestandsumwandlung im kommenden Frühjahr mit standorttauglichen Holzarten in Form eines Mischwaldes wieder aufgeforstet.

Die Koordination und Kontrolle der forstwirtschaftlichen Arbeiten erfolgt durch den Landesforstdienst -  BH Feldkirch in Absprache mit der Gemeinde Sulz.