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Kulturdenkmal Masellahütte

 

Am Samstag, 5. Oktober wurde das vom Kulturverein Dafins realisierte Kunstprojekt „Kulturdenkmal Masellahütte“ offiziell seiner Bestimmung übergeben. 
Trotz des unfreundlichen Wetters fanden sich rund 100 Personen beim Standort der alten Masellahütte zur Eröffnungsfeier ein.
Nach der Begrüßung durch Luise Marte, Obfrau des Kulturvereins informierte Kopf Manfred, Obmann der Agrargemeinschaft Sulz den Flurnamen Masella und die Geschichte der Masellahütte und des Masellaweges. Architekt Stefan Marte erklärte dann den Anwesenden das Kunstprojekt „Masellahütte“. Nach Grußworten von Bgm. Kilian Tschabrun, Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser und Karen Schillig von der LEADER-Region Walgau-Vorderland nahm Pfarrer Felix Zortea die Segnung vor. Die Feier wurde von einem Bläserensemble der Harmoniemusik Zwischenwasser feierlich umrahmt.

Die Masellahütte, im Eigentum der Agrargemeinschaft Sulz, war eine einfache Holzerhütte ohne Schlafgelegenheit. Sie diente den Holzern bis Mitte der Sechsziger Jahre des letzten Jahrhunderts als Rast- und Aufwärmeort und verfügte nur über eine offene Feuerstelle sowie eine umlaufende Sitzbank. Der Rauch des Feuers zog über eine offene Stelle im Dach ab.

Das Kunstprojekt Masellahütte interpretiert den Ort am Kreuzungspunt von vier Wegen neu, greift Elemente von früher auf und versucht eine Symbiose mit dem Wald zu bilden. Damit wird ein altes Kulturgut zu neuem Leben erweckt und gleichzeitig ein neuer Begegnungsort geschaffen. Das Projekt wurde vom Bund, Land und der EU im Rahmen des LEADERPROGRAMMS gefördert.

Bereits im Jahr 2012 wurde auf Initiative des Kulturvereins Dafins der verfallene Masellaweg durch die Dafinser Schrofen reaktiviert. Das Kulturdenkmal „Masellahütte“ ist von der Dafinser Kirche über den Malonsweg in etwa 15 Minuten erreichbar.

Fotos von der Feier finden Sie in "Fotoalben"