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Sicherheitstipp Sicheres Vorarlberg

Wenn das Handy zur Gefahr wird

Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit. Es werden viele Dinge gleichzeitig erledigt, um Zeit zu sparen. Gerade was die Kommunikation anbelangt, seien es Telefonate, Nachrichten oder die Nutzung von Social Media: Dies findet häufig parallel zu anderen Tätigkeiten statt. So wird beispielweise beim Spazieren, beim Kochen oder beim Sport telefoniert oder geschrieben. Auch während des Autofahrens ist dies trotz gesetzlichem Verbot nicht anders.
Das Problem dabei ist, dass man sich nicht voll auf die Tätigkeit, die man gerade ausübt, konzentrieren kann und somit die Gefahr für einen Unfall erhöht ist. Man bringt nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch andere, wenn wir wieder an den Straßenverkehr denken. Hier ist Multitasking fehl am Platz, denn durch die Reizüberflutung im Gehirn treten längere Reaktionszeiten auf!
„Ablenkung ist nach wie vor die Unfallursache Nummer 1 im Straßenverkehr“, so Mario Amann von Sicheres Vorarlberg. 38 Prozent aller Unfälle auf Österreichs Straßen sind auf Ablenkung oder Unachtsamkeit zurückzuführen. Dieses Risiko ist vielen nicht bewusst.
Wer ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, hat ein fünffach höheres Unfallrisiko, wer Nachrichten schreibt, erhöht dieses sogar um das 23-fache. Diese Zahlen betreffen nicht nur AutolenkerInnen, auch bei FahrradfahrerInnen ist Ablenkung die Unfallursache Nummer 1.
Wo die Ablenkung, neben dem Straßenverkehr, noch äußerst problematisch sein kann, ist, wenn Eltern vom Handy abgelenkt werden und somit die Aufsichtspflicht über ihre Kinder vernachlässigen. Hier kommt es leider immer wieder zu gefährlichen Situationen und schweren Unfällen, z.B. beim Baden zuhause, beim Kochen, beim Spielen draußen oder im Schwimmbad.
Das Handy ist mittlerweile zum täglichen Lebensbegleiter geworden. Ohne Frage ist es praktisch, dennoch sollte man der Sicherheit zu liebe das Handy in der einen oder anderen Situation in der Tasche lassen und sich voll und ganz auf das, was man gerade macht, konzentrieren. Weitere Infos erhalten Sie unter sicheresvorarlberg.at oder info@sicheresvorarlberg.at.