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Sicherheitstipp Sicheres Vorarlberg

Schutz vor tödlichem Stromschlag

Um sich vor der Gefahr, die von elektrischem Strom ausgeht zu schützen, gibt es einige Dinge, die zu beachten sind.

Gesetzlich erlaubt und sicher bezüglich Kindersicherheit sind ausschließlich Steckdosen mit „erhöhtem Berührungsschutz“ (Schutz ist bereits integriert)! Alle anderen selbst angebrachten Schutzmaßnahmen sind verboten und führen wiederum zu einer erhöhten Brandgefahr.

Nur ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) schützt zuverlässig vor einem lebensgefährlichen Stromschlag. Daher sollte dieser laut ExpertInnen zumindest einmal pro Jahr auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden.

Sollte Ihr eingebauter FI-Schalter noch vom Typ AC (Wechselstrom) sein, lassen Sie diesen vom Fachmann/-frau auf den Typ A (Wechsel- und Gleichstrom) umrüsten, da die neuen elektrischen Geräte Gleichstrom benötigen und Sie nur so wieder ausreichend geschützt sind.

Strom und Wasser: Achtung Lebensgefahr!
Die Empfehlung lautet beim Duschen und Baden keine elektrischen Geräte, auch kein Handy zu verwenden, das über ein Kabel mit dem Netz verbunden ist.

Kabeltrommeln sollen immer ganz ausgerollt werden, um eine Überhitzung und Brandgefahr zu vermeiden.

Bei der Wohnungsmiete gilt: Der/Die VermieterIn ist gesetzlich verpflichtet, nach jedem Mieterwechsel einen Elektrocheck machen zu lassen. Der/Die MieterIn kann das Anlagenbuch verlangen und dort prüfen, ob dies auch gemacht worden ist.

 

Freundliche Grüße
Mario Amann, Dr. B.A.
SICHERES VORARLBERG

 

Datum              25.10.2021

Inhalt               189 Wörter | 1398 Zeichen

Beilage                        1 Foto | Quelle: Sicheres Vorarlberg