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Zum zweiten Mal bestattet


Beim Aushub für den Kindercampus im Juli 2018 entdeckte man menschliche Knochen, die dann zu einer kleinen archäologischen Sensation führten. Untersuchungen ergaben, dass man auf einen hochmittelalterlichen Friedhof gestoßen war, der sich auf eine Zeit zwischen 960 bis 1200 Jahre nach Christus einordnen lässt. In dieser Zeit wurden die Verstorbenen ohne Grabbeigaben, lediglich in einem Leichenhemd, bestattet. Auffallend war, dass wenige Kinderskelette gefunden wurden, was darauf zurückschließen lässt, dass die Bevölkerung damals in recht guten Verhältnissen lebte.
In gut zweimonatiger Arbeit wurden von den Archäologen 234 Gräber freigelegt. Der Großteil dieser Gebeine wurde vor kurzem in einem Sammelgrab an der Westseite unserer Pfarrkirche wieder beigesetzt. Pfarrer Cristinel Dobos hat im Beisein von Bürgermeister Karl Wutschitz, Alt-Vbgm. Kurt Baldauf und den Mitarbeitern des Gemeindebauhofs die Segnung des Grabes vorgenommen.