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Seniorenbund Sulz-Röthis besucht den zauberhaften Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang

32 Senioren und Seniorinnen ließen sich die einmalige Gelegenheit nicht entgehen, den berühmten, zauberhaften, quirligen, originell-alpenländischen Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang zu erleben.

Bei trocken Wetter genossen wir die landschaftlich herrliche Fahrt über Fluh bei Bregenz und Oberstaufen, entlang dem Alpsee, über Immenstadt und Sonthofen und kamen bei Einbruch der Dunkelheit in Bad Hindelang an. Wir waren überrascht von der Größe des Weihnachts-Market, von der Vielfalt und exklusiven Qualität der angebotenen Produkte. Die Auswahl reichte von Weihnachtsdekoration, über handgefertigte Artikel aller Art, Imbissstände, geschnitzte Holzfiguren, Krippen und einer Christbaum-Ausstellung bis hin zu Schmuck- und Kosmetikartikel. Die Altstadt mit ihren typischen Hausfassaden war mit Lichterketten und Lichtinstallationen prachtvoll dekoriert. Die Kirche erstrahlte in hellem Glanz. Punkt 18 Uhr hielt das in goldenem Kostüm gehüllte Christkind eine ergreifende Rede über Frieden, Geborgenheit und Liebe um dann in einer weißen von zwei schwarzen Pferden gezogenen Kutsche und in Begleitung von 150 Figuren aus der Märchen- und Sagenwelt durch das verzauberte Weihnachtsdorf zu ziehen, das im Glanz aus 200.000 Lichtern erstrahlte. Nach den vielen Eindrücken versammelten wir uns beim Kurhaus, um die alpenländische Weihnachtsoper „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zu erleben. Die Oper erzählt die Entstehungsgeschichte des weltberühmten Liedes, das heuer 200 Jahre alt ist. Die Kostüme, die Einrichtungsgegenstände, die Kulisse, die berührende Geschichte des Aushilfpfarrers Josef Mohr und des Lehrers Franz Xaver Gruber, die dem bäuerlichen Volk im verarmten Oberndorf bei Salzburg mit diesem Lied eine friedliche Christmette bescherten, versetzten uns in eine andere Welt. Der langanhaltende Applaus galt der schauspielerischen und gesanglichen Leistung der Solisten, des Männer-  und des Kinderchores und dem Orchester für die bravouröse Begleitung des Stücks.
Überwältigt von den vielen Eindrücken machten wir uns bei Nacht, Nebel und Sturm wieder auf den Heimweg. Danke für diese unvergesslichen Erlebnisse!