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SICHERHEITSTIPP SICHERES VORARLBERG

Sicherheitstipp Sicheres Vorarlberg

e-scooter | elektroroller auf dem vormarsch

Die E-Mobilität ist im Trend. Das gilt nicht nur für Autos, Motor- und Fahrräder, sondern ebenso für den guten alten Tretroller, der als E-Scooter sehr beliebt ist. In Ballungszentren werden die flotten Flitzer von Kommunen sogar schon auf Leihbasis angeboten. „Bei der Benützung von E-Scootern gilt es einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, denn ganz ungefährlich ist das Fahrvergnügen mit E-Scootern, die immerhin bis zu 25 km/h auf die Straße bringen, nicht, wie mehrere schwere Unfälle bereits gezeigt haben“, weiß Mario Amann, Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg. Die meisten dieser Unfälle gingen mit Kopfverletzungen einher. Deshalb gilt vorrangig auch bei der Benützung von E-Scootern: Helm auf! Ganz wichtig: unter 12 Jahren gilt die gesetzliche Helmpflicht!

E-Scooter-Fahrer sind laut Gesetz den Radfahrern gleichgestellt. Für die Inbetriebnahme ist ein Mindestalter von 12 bzw. 9 oder 10 Jahren bei Vorliegen eines Radfahrausweises vorgeschrieben. Bei jüngeren Kindern muss auf jeden Fall immer eine erwachsene Person dabei sein. „Für E-Scooter gilt: Gefahren werden darf dort, wo man auch mit dem Fahrrad fahren würde, das bedeutet auf der Straße oder auf dem Radweg. Das Befahren von Gehsteigen und Gehwegen ist verboten, ebenso das Herumkurven in Fußgängerzonen“, so Amann weiter. Ist Radfahren dort gestattet, gilt das auch für E-Scooter. Außerdem nicht vergessen: Für Personen, die einen E-Kleintretroller verwenden, gilt ein Alkoholgrenzwert von 0,8 Promille.

Beim Kauf eines E-Scooters empfiehlt es sich, auf eine gute Ausstattung zu achten. Gesetzlich verpflichtend sind eine wirksame Bremsvorrichtung, Rückstrahler oder Rückstrahlfolien, die nach vorne in Weiß, nach hinten in Rot und zur Seite in Gelb wirken, sowie ein weißes Licht nach vorne und ein rotes Rücklicht, um bei Dunkelheit und schlechter Sicht gesehen zu werden.

Außerdem ist es ratsam, den Umgang mit diesem schnellen Gefährt zu üben. Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren wollen gelernt sein. Vorsicht ist auch bei Absätzen, wie Gehsteigen, Schlaglöchern oder Schienen geboten. Eines gilt immer: Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer durch vorausschauendes und defensives Fahren ist das erste Gebot.

Freundliche Grüße
Mario Amann, MBA
SICHERES VORARLBERG